Internationale Händel-Festspiele – Arminio (2018) Werkeinführung und NDR-Aufzeichnung

 

Werkeinführungen von Tobias Wolff

Der geschäftsführende Intendant der Internationalen Händelfestspiele stellt in den zwei kurzen Einführungen einerseits die Hintergründe des Stücks und der Inszenierung dar und erläutert zudem den Inhalt der drei Akte der Oper.

Sie wollen mehr sehen? Die Opern der letzten 10 Jahre (2009-2019) sind bis zum 22.2.22 bei NDR Kultur im Stream zu sehen, dort finden Sie auch die Aufzeichnung von Arminio aus dem Jahr 2018.

Für den Zeitraum 13. bis 24. Mai 2021 werden aktuell ausgewählte digitale Musikformate sowie Einführungsveranstaltungen und Talks geplant, vom 9. bis 19. September 2021 werden die Festspiele in Präsenz stattfinden. Weitere Informationen finden Sie dazu auf der Webseite.

Zu den Hintergründe des Stücks und der Inszenierung

Der Inhalt der drei Akte der Oper

Arminio (HWV 36)

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel

„Hermann der Cherusker“ und die Varusschlacht haben vor langer Zeit Eingang in den deutschen Gründungsmythos gefunden.
Arminius, dessen Germanen drei Legionen des Varus vernichtend schlugen, wurde schon von Tacitus als „Befreier Germaniens“ bezeichnet. In Händels Arminio bildet der Befreiungskrieg allerdings nur den Hintergrund, vor dem Themen wie Ehre, Pflicht
und Gehorsam, Liebe und Freiheit verhandelt werden, die der renommierte Schweizer Regisseur Erich Sidler für die Festspiele in
Szene setzt. Am 12. Januar 1737 wurde Arminio im Covent Garden Theatre uraufgeführt, verschwand aber nach nur
sechs Aufführungen wieder von der Londoner Bühne. Knapp 200 Jahre später wurde sie als Hermann und Thusnelda in Leipzig
wieder aufgeführt.

Mitwirkende

Christopher Lowrey – Countertenor – Arminio
Anna Devin – Sopran – Tusnelda
Sophie Junker – Sopran – Sigismondo
Helena Rasker – Alt – Ramise
Paul Hopwood – Tenor – Varo
Owen Willetts – Countertenor – Tullio
Cody Quattlebaum – Bass-Bariton – Segeste

FestspielOrchester Goettingen
Laurence Cummings – Musikalische Leitung

Erich Sidler – Regie
Dirk Becker – Buehnenbild
Renée Listerdal – Kostueme
Michael Lebensieg – Licht

 

Foto: Alciro Theodoro da Silva

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Wer steckt dahinter?

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen wurden 1920 gegründet und sind damit eines der ältesten Festivals für Barockmusik weltweit. Anknüpfend an diese Pionierrolle setzen wir höchste Standards im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Hierfür stehen unser international renommierter Künstlerischer Leiter Laurence Cummings und das FestspielOrchester Göttingen, in dem sich alljährlich Spezialisten für Alte Musik aus allen Teilen der Welt zusammenfinden.

Hervorgegangen aus dem persönlichen Engagement vieler Göttingerinnen und Göttinger sind die Internationalen Händel-Festspiele bis heute tief in der Stadt verwurzelt. Gleichzeitig strahlen sie seit den Anfängen eine große Weltoffenheit aus. In Verbindung mit außergewöhnlichen Spielorten entsteht das unverwechselbare Flair, das jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Gäste aus nah und fern in die sympathische Universitätsstadt und die Region Südniedersachsen lockt.

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Sie können über die Webseite der Internationaen Händel-Festspiele oder direkt per Überweisung an die gemeinnützige GmbH spenden.

Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH
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