Nörgelbuff

Wer bin ich

Der Nörgelbuff gehört zu den traditionsreichsten Live-Clubs im Herzen Göttingens. Der Kellerclub in der Groner Straße blickt auf fast 50 Jahre Geschichte zurück. Auf der Bühne des Gewölbekellers standen schon Künstler wie Hannes Wader, Otto Waalkes und Lilienthal. Der Name des Clubs geht zurück auf den damaligen Geschäftsführer und Kabarettist Rolf Linnemann. Dieser verfasste zu Berliner Zeiten „Buff-Gedichte“ – eine Art Kobold – und da Linnemann der Meinung war, dass die Göttinger Studenten zu viel nörgelten, entstand der „Nörgelbuff“. Betrieben wird der Keller-Club seit 2007 vom Verein Out-O-Space Rockbüro Göttingen.

Wie viele andere Spielstätten leidet der Nörgelbuff unter den Folgen der Corona-Pandemie. Auch seine Türen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Um das Publikum auch in der Krise mit etwas „Buff-Kultur“ zu versorgen, hat das Rockbüro-Team den Club ins Internet verlegt. Auf der Website noergel.net steht eine digitale Variante des Programms bereit. Das Tageblatt gibt einen Überblick über vergangene und kommende Programmpunkte und erklärt, wie man den Nörgelbuff in der Corona-Krise unterstützen kann:

„Montags bleibt Buff-Tag“

Das wöchentliche Programm beginnt montags mit der Reihe „Montag bleibt Buff-Tag“. Um 18 Uhr beginnt eine 30-minütige Video-Premiere der virtuellen Spielstunde, in der verschiedene Künstler nacheinander Videos aus den eigenen vier Wänden präsentieren. Im Anschluss bleiben die Auftritte online verfügbar.

  • Die erste Ausgabe eröffnete Jan Finkhäuser, alias „Mary’s Bard“ Irish Folk und Thekenrock.
  • In der zweiten Ausgabe ging es in klassischer Spielstunden-Manier weiter. Frau Pauli, Max Frédéric Remmert, Bilse, David Nolte, Carolin Wehner, Markus, alias Tabula Rasa gaben sich die digitale Ehre.
  • Für die dritte Ausgabe steuerten Ben Ume, Miss Who, Zum Deich, Afo.G, Philippe und Shahin Musik, Gesang und Comedy bei.
  • Die vierte Ausgabe gestalteten Jannes und Marian Schreiber, bekannt durch die ehemalige Göttinger Kult-Band TomSchreibersBlume, , Roland, Jessica Szturmann. Auch der Göttinger Gitarrist David Nolte war zum zweiten Mal dabei.
  • Die fünfte Ausgabe stand unter dem Motto „International-Open-Art-Stage-Spezial“. Der Spoken Word-Artist Dreamcatchers präsentierte seine gesprochene Kunst.

Interessierte Künstler können sich mit einem Video-Beitrag per E-Mail an johannes@rockbuero-goettingen.de wenden.

Salsa En Casa

Als Ersatz für die Salsa en Sotano-Abende hat DJ Quito eine Salsa-Party-Playlist auf dem Musik-Streamingdienst Spotify erstellt. Unter dem Motto „Salsa En Casa“ stellt der Nörgelbuff auf der noergel-Website Bilder mit den Grundschritten des Salsa bereit und ruft dazu auf, sich bei Salsa-Tänzen sowie neu gelernte Schritten zu filmen und den Nörgelbuff zu verlinken.

Der Buff in der Bude

Immer freitags um 18 Uhr oder 20 Uhr wird der Nörgelbuff-Instagram Account unter dem Motto „Der Buff in der Bude“ zur Bühne. Jede Woche übernimmt ein anderer Gast für eine knappe halbe Stunde den Live-Stream. Zu sehen waren bereits Tscharaello, Leonard und Jan (WoMuKa). In einem „Band Spezial“ teilten sich Subbotnik, John Blek, The Bland und Kyles Tolone den Stream:

Bewerbungen für den „Buff in der Bude“ nimmt der Nörgelbuff ebenfalls per E-Mail an johannes@rockbuero-goettingen.de entgegen.

Live-Streams aus dem Nörgelbuff

Und auch auf ein bisschen Club-Gefühl müssen Besucher des digitalen Nörgelbuffs nicht verzichten. In regelmäßigen Abständen bieten Live-Streams Konzerte oder ein DJ-Sets aus dem Gewölbekeller. In einem Live-Chat können sich die Zuschauer parallel zum Stream unterhalten und Fragen stellen.

Wer den „Buff“ im Gegenzug unterstützen will, kann dies auf verschiedene Arten tun.

Die Veranstalter stellen es den Zuschauern frei, ein virtuelles Ticket für die digitalen Events zu kaufen. Hierzu kann ein frei gewählter Betrag per Banküberweisung oder Paypall gespendet werden. Eine weitere Spenden-Möglichkeit ist der Kauf eines ebenfalls virtuellen „Soli-Biers“. Direkt neben den Videos auf der noergel-Website finden sich kleine Regler, an denen man die Anzahl der Biere einstellen kann. Pro Bier können 3 Euro per PayPal an den Nörgelbuff gespendet werden.

Aber auch wer bereits eine Karte für eines der ausfallenden Konzerte gekauft hat, kann die wirtschaftlichen Schäden der Betreiber mindern, indem er von einer Rückgabe absieht. Darüber hinaus können freie Beträge direkt auf das Konto des Rockbüros oder über Paypall gespendet werden (Siehe Info-Box).

Weitere Unterstützungs-Anregungen geben die Nörgelbuff-Betreiber auf ihrer Website. Die Göttinger Band Flooot hat einen Song mit Musikvideo produziert, um Liveclubs der Stadt zu unterstützen. Die Streaming-Einnahmen für den Remix ihres Songs „Meine Bude“ wollen die Musiker an Nörgelbuff, Exil und Musa spenden.

Auch die Band Tenegra unterstützt, indem sie die Einnahmen ihres neuen Songs spenden. Weitere Projektideen nimmt der Nörgelbuff über seine E-Mail-Adresse entgegen (siehe unten).

Aber auch wer den Club nicht finanziell oder durch ein eigenes Projekt unterstützen kann, kann seinen Teil beitragen. „Auch mit euren ganz persönlichen Erinnerungen unterstützt ihr uns“, heißt es auf der Website des Nörgelbuffs, „Eure Erlebnisse geben uns allen Grund bald wieder mit euch zu feiern. Schreibt uns eurer schönstes Konzerterlebnis, die tollste Partynacht oder die beste Erinnerung an der Bar. Denn für diese Momente ist dieser Live-Club gemacht!“

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