Rock for Tolerance

Wer bin ich

Gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Hetze und Intoleranz, bezeichnen die Mitstreiter von Rock for Tolerance (RTV) als ihre Mission. Mit einem Festival sammeln sie Spenden für lokale sozial-integrative Projekte in Hann. Münden.

2020 hat der Verein Rock for Tolerance sein gleichnamiges Festival abgesagt und ins nächste Jahr verschoben – auf das Wochenende 2./3. Juli 2021. Der Verein appelliert an Fans, zu spenden.

„Diese Situation ist frustrierend, aber natürlich vollständig verständlich und wir tragen alle Entscheidungen der Behörden zu den beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen vollständig mit“, so Robert Maaßen, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins RFT. Das Planungsteam sei damit beschäftigt, „das gesamte Line Up des Festivals in das Folgejahr zu retten“. Maaßen: „Da bei uns einfach nur die tollsten und besten und liebsten Bands der Welt spielen, sieht das alles sehr gut aus.“

Spendentopf leert sich

Rock for Tolerance veranstalte seit 2016 das Festival, um Spenden für sozial-integrative Projekte in Hann. Münden und Umgebung zu sammeln. Das gesamte Team arbeite ehrenamtlich so Maaßen. Da die Veranstaltung durch Spenden finanziert und „von vielen Firmen kostenlos oder mit stark vergünstigten Angeboten unterstützt“ werde, stehe der Verein „auch in der Krise gut da“.

Zwar sei ein Großteil der Planung zu Beginn der Krise Mitte März bereits erledigt gewesen, „aber der Verein hatte bis dahin noch nicht viel finanziell investiert“. Aber der Spendentopf leert sich, sagt Maaßen.

„Die große Spendensammlung im Rahmen des Festivals kann nun nicht stattfinden. Der Verein ruft dazu auf, trotzdem zu spenden, um so weiterhin verschiedene Projekte unterstützen zu können“. so Maaßen. Und: Rock for Tolerance biete aus dem Homeoffice Aktionen und arbeite an der Planung des nächsten Festivals. „Seit Beginn dieser seltsamen Zeit, haben wir viele verschiedene Online-Aktionen gestartet und weitere werden folgen“, betont Maaßen. „Außerdem haben wir nun wesentlich mehr Zeit für die Planung des Festivals. Wir werden diese Zeit nutzen und sorgen dafür, dass das Ding 2021 richtig fett wird.“