Alban Matthiaß (*2003) stammt aus einer Musikerfamilie und fing bereits früh mit dem Klavier- und Violinspiel an. Später erfolgte dann der Wechsel auf die Bratsche. Von 2019 bis 2022 war er Schüler am Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar, wo er sowohl Bratschenunterricht bei Prof. Erich W. Krüger, Prof. Ditte Leser und Prof. Neasa Nì Bhriain als auch Dirigierunterricht bei Prof. em. Gunther Kahlert und Joan Pagès Valls erhielt.
Seit dem Wintersemester 2022 studiert Alban Matthiaß Orchesterdirigieren an der HfM Franz Liszt Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Ekhart Wycik und Dominik Beykirch.
Auf dem Klavier wurde er unterrichtet von Hubertus Weimer (Molsberg, Westerwald), Prof. Sheila Arnold (Köln) und Prof. em. Gregor Weichert (Münster). Aktuell studiert er in der Klasse von Prof. Bettina Bruhn und Prof. Hans-Christian Steinhöfel an der HfM Weimar. Außerdem ist er in verschiedenen Konstellationen und Formaten als Kammermusiker pianistisch tätig.
Als Dirigent arbeitet er regelmäßig mit der Jenaer Philharmonie, Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach, dem Karlsbader Symphonie Orchester, den Hofer Symphonikern und dem LTA Coburg zusammen. In Jena dirigierte er mit großem Erfolg jeweils mehrere Aufführungen von Saint-Saëns‘ „Karneval der Tiere“ (März 2024) und Prokofjews „Peter und der Wolf“ (September 2024). Seit September 2024 ist er außerdem musikalischer Leiter des „Orchesters Göttinger Musikfreunde“ (OGM). Im Dezember 2024 war er Assistent von Marie Jacquot beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg in der Elbphilharmonie.
Alban Matthiaß ist außerdem mehrfacher Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ – sowohl auf dem Klavier als auch auf der Bratsche. Darüber hinaus wurde er 2021 zum „Wochenende der Sonderpreise“ (WESPE) eingeladen, wo er einen Sonderpreis in der Kategorie „Beste Interpretation eines Werkes der Klassischen Moderne“ erhielt.
Auch als Komponist erhielt er mehrere Auszeichnungen: Im Rahmen eines Stipendiums des Arnold Schönberg Centers in Wien wurde dort im Januar 2020 sein Streichquartett „Naturstimmungen“ uraufgeführt. Im Juli 2020 erhielt er außerdem im Rahmen des „Innerschulischen Wettbewerbs“ am Musikgymnasiums Schloss Belvedere einen Sonderpreis für die Interpretation seiner Eigenkomposition „Oyate nimkte wacin yelo“ für Bratsche solo.
Weitere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Prof. Roland Glassl, Prof. Matthias Buchholz, Benedict Klöckner und dem NOTOS Quartett.
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