Portal zur Geschichte e.V.

Hier lebt Geschichte

Der Klosterhügel Brunshausen ist die Keimzelle Gandersheims.

Im Jahr 852 gründeten Graf Liudolf und seine Frau Oda das Gandersheimer Frauenstift. Sie waren die Stammeltern des ottonischen Königs- und Kaisergeschlechts. 

Die erste deutsche Dichterin und Stiftsdame Roswitha von Gandersheim berichtet von der Gründung der geistlichen Gemeinschaft. Unter den Ottonen entwickelte sich das Frauenstift zu einem religiösen und gelehrten Zentrum des mittelalterlichen Reichs.

In protestantischer Zeit erlebte das Reichsstift unter der Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen im 18. Jahrhundert eine weitere große Blüte.

Die Verbrechen des Nationalsozialismus machten auch vor Brunshausen nicht Halt. 1944 wurden im Kloster eine Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald und eine sogenannte Kinderpflegestätte eingerichtet.

 

Das Museum

Das Sommerschloss der Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen diente nicht nur als angenehme Wohnstätte während der warmen Jahreszeit.

In diesen Räumlichkeiten fanden sich auch ihre umfangreichen Sammlungen von Kunstwerken und Naturalien, die einen faszinierenden Einblick in ihre vielfältigen Interessen und Leidenschaften boten.

Die Ausstellung, gekoppelt mit jährlich wechselnden Sonderausstellungen, führt sie mit Hörstationen durch die wechselnde Geschichte des Klosters.

 

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Regelmäßige Veranstaltungsorte

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