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Zur Zeit werden ca. 50 Kriege weltweit geführt. Sie haben eins gemeinsam: Sie werden auf Kosten der jeweiligen Bevölkerung geführt, mit Tausenden von Toten und weitreichenden Zerstörungen. Jeder Kriegstag erhöht die Gefahr der Ausweitung und Eskalation eines Krieges. Die vorherrschende Kriegs-Rhetorik in der Politik, den Medien und im öffentlichen Raum hat weite Teile der Gesellschaft erfasst und ist verbunden mit hohen Kosten für Militär und Rüstung und massiven Kürzungen im sozialen Bereich. Eine andere Perspektive jenseits der momentan vorherrschenden Meinungen ist in Deutschland wenig verbreitet. Dies betrifft auch Informationen zu Kriegsdienstverweigerern. Zwei russische Kriegsdienstverweigerer sind eingeladen, um über ihre Erfahrungen und von den Gefahren zu berichten, denen sie durch ihre antimilitaristische Grundhaltung ausgesetzt sind. Sie informieren aber auch über Perspektiven und Chancen, sich zu organisieren und Widerstand zu leisten gegen die allseits vorhandene Kriegsrhetorik. Gemeinsam werden Handlungsspielräume eröffnet, um eine militarisierte, patriarchale Ordnung in Frage stellen zu können. Mit Übersetzung.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Bündnis gegen die Logik des Krieges (Göttingen) und Connection e.V..