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Auf Plattformen wie TikTok und Instagram inszenieren sich sogenannte „Tradwives“ (dt: „traditionelle Ehefrauen“) als glückliche Hausfrauen und Mütter: feminin, fürsorglich, ganz dem Ehemann und der Familie gewidmet. Was wie eine harmlose Sehnsucht nach einem einfachen, traditionellen Leben wirkt, ist Teil eines größeren gesellschaftlichen und vor allem politischen Trends.
Der Begriff „Tradwife“ stammt aus den USA und ist eng verknüpft mit konservativen, christlich-fundamentalistischen und antifeministischen Strömungen. Hinter der romantisierten Fassade stehen politische Ideen, klare Rollenbilder und ökonomische Fragen. Was macht die Faszination aus – und welche Interessen stecken dahinter?