Status
Findet planmäßig statt
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Fokus

Symposium
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Panja Mücke, Prof. Dr. Stefanie Acquavella-Rauch

Theater und Oper leben per se vom Spiel mit (doppelter) Maskierung, von Verkleidung, Täuschung und bühnenwirksam wechselnden Identitäten. In Händels Opern Giulio Cesare, Ariodante, Alcina und Deidamia gewinnt die Maskerade eine zentrale dramaturgische Funktion: Sie bildet den Motor der Handlung und zugleich ein Medium ästhetischer und sozialer Reflexion. Exemplarisch werden in diesen Werken Fragen von Begehren und Cross-Dressing, von Stimme, Habitus und Gender-Performanz, von gesellschaftlichen Rollenbildern und deren Transformation, von Verführung, Macht und Verwandlung verhandelt.

Das Symposium rückt die vielfältigen Formen der Verstellung in Händels Opern in den Fokus und setzt sie in Beziehung zur Tradition der höfischen Maskerade und der Masque im England der Händel-Zeit.

Einführung
10.00 Uhr | Prof. Dr. Panja Mücke, Mannheim

Geschlechterbilder und Identität(en) im Theater der Frühen Neuzeit und der Diskurs über gesellschaftliche Rollenwechsel
10.15 Uhr | N.N.

Verkleidung – Orte und Funktionen: Giulio Cesare und Ariodante
11.00 Uhr | Dr. Konstantin Hirschmann, Wien

Alcina und Morgana – Verführung und Verwandlung im Vergleich
12.15 Uhr | PD Dr. Margret Scharrer, Heidelberg

Maskerade, Begehren, Doppel-Identität in Deidamia
13.00 Uhr | Dr. Anna Ricke, Detmold/Paderborn

Schlusswort
13.45 Uhr | Prof. Dr. Stefanie Acquavella-Rauch, Mainz

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Freier Eintritt
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Literaturhaus Göttingen

Zwei unter einem Dach: Göttinger Literaturherbst und Literarisches Zentrum

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Veranstalter:in

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