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Andreas Kleinert (Bass) und Jan Revermann (Klavier) singen und spielen am 29. August Lieder von Johannes Brahms und Andreas Kleinert auf Gedichte von Heine, Groth, Borchert und Kahlen.
Am Samstag, 29. August 2026, um 19 Uhr lädt der Göttinger Konzertverein zu einem Liederabend in die Halle des Alten Rathauses. Unter dem Titel „Als wäre Heimat zwischen all den Tönen“ gestalten der Bass Andreas Kleinert und der Pianist Jan Revermann ein Programm mit Liedern von Johannes Brahms und von Kleinert selbst. Vertont sind Gedichte von Heinrich Heine, Klaus Groth, Wolfgang Borchert, Nikolaus Kahlen und weiteren Autoren.
Das Programm kreist um Heimat, Sehnsucht und Liebe – und um zwei Städte, die in den Biographien der Dichter und Komponisten wiederkehren: Hamburg und Göttingen. Heinrich Heine arbeitete drei Jahre im Kontor seines Onkels Salomon in Hamburg, bevor er in Göttingen Jura studierte. Johannes Brahms wäre gern in seiner Geburtsstadt Hamburg geblieben, wurde dort aber 1862 bei der Besetzung der Dirigentenstelle übergangen; in Göttingen galt seine Liebe Agathe von Siebold. Brahms, Borchert und Kleinert sind in Hamburg geboren und aufgewachsen, für Nikolaus Kahlen und Andreas Kleinert ist Göttingen heute Wahlheimat.