In den 1560ern führen religiöse und politische Konflikte in den Niederlanden zum Aufstand gegen die Politik des Landesherrn, Philip II. Als er und seine Ratgeber am Hof in Madrid sich entscheiden Truppen zu schicken um den Aufstand nieder zu schlagen, fangen Publizisten und Künstler an sich in Wort und Bild zu wehren gegen diese neue ‚Spanische Tyrannei‘.
Die Göttinger Kunstsammlung besitzt eine Variation eines der bekanntesten Gemälde von Bruegel: Der Kindermord. Das Bild erzählt die neutestamentliche Geschichte, wonach König Herodes seine Soldaten zum Töten von Säuglingen und kleinen Kindern aufruft. Bruegel situiert die Geschichte im winterlichen Flandern oder Brabant.
Der Vortrag erörtert wie Bruegels Darstellung das Bild der spanischen Söldner als grausame Mörder und das Bild Philips als Tyrannen nachhaltig prägt.
Die Tyrannei vertreiben! Pieter Bruegels Kindermord
Status
Findet planmäßig statt
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Art der Veranstaltung
Vor Ort