Am 09. April 1945 endete die nationalsozialistische Herrschaft in Duderstadt. Was bedeutete das Kriegsende für die Stadt? Die Nationalsozialisten hatten ihre politischen Gegner*innen verfolgt, Gewerkschaften verboten und Juden und Jüdinnen ausgegrenzt, vertrieben und ermordet. Dies geschah im gesamten Reich und auch im ländlichen Duderstadt. Nach Kriegsende waren sowohl Opfer als auch Täter*innen Teil der neuen Stadtgesellschaft.
Hans-Georg Schwedhelm erinnert in seinem Buch an die Lebens- und Leidensgeschichten von Opfern des NS-Staates, z.B. den KZ-Häftling Karl Rhode aus Fuhrbach, den Seemann Heinrich Ahrens, den Sinti Robert Rosenberg und den Sozialdemokraten Karl Vollmer. Er geht auch auf Täter*innen ein.
Vortrag mit Hans-Georg Schwedhelm, Autor
Die Veranstaltung findet in der Reihe "Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus" statt. Das Gesamtprogramm gibt es im Oktober hier: https://gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de
Veranstaltungsort
Veranstaltungsort
Stadtbibliothek Göttingen
Thomas-Buergenthal-Haus
Gotmarstr. 8
37073 Göttingen
Deutschland