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Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe" erinnert an die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992, bei denen drei Menschen ermordet wurden. Im Mittelpunkt steht der Überlebende İbrahim Arslan, der als Kind seine Schwester, seinen Cousin und seine Großmutter verlor. Hunderte von Solidaritätsbriefen wurden damals an die Stadt Mölln geschickt, diese wurden jedoch nie an die Opfer weiter geleitet, sondern lagen unbeachtet im Stadtarchiv. Der Film folgt Ibrahim Arslan bei der Entdeckung dieser Briefe. Im Anschluss ist ein Filmgespräch mit der Regisseurin Martina Priessner geplant.
Diese Veranstaltung gehört zur Reihe "Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus". Das Gesamtprogramm gibt es hier: https://gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de.