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Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“
Von April 1945 bis 1951 wurde das frühere KZ-Gelände in Moringen als Sammelstelle und Wohnort für die befreiten Zwangsarbeiter*innen in der Region genutzt. Die Menschen hier, überwiegend aus dem östlichen Europa, gestalteten in den früheren KZ-Baracken einen Neuanfang auch durch Hochzeiten, Geburten, eine Schule und erweiterte Ausbildung in der Region. Alles bestimmend war die Frage nach einer möglichen Rückkehr oder Auswanderung.
Für die Stadtbevölkerung waren die verschleppten und traumatisierten Menschen Fremde. Das Lager wurde als Ort der Kriminalität und diffamiert und „Schandfleck“ für das Stadtbild dargestellt.
Stefan Wilbricht ist Leiter der KZ-Gedenkstätte Moringen und beleuchtet in seinem Vortrag den aktuellen Forschungsstand zum DP-Lager in Moringen.
Der Eintritt zur Ausstellung und zum Vortrag ist frei, um eine Spende wird gebeten.