15 nach 11 Vorlesen im Mai

Dietrich Böhme, Monika Lipke, Christine Kubik, Hiltrud Althaus und Regina Hellmann lesen vor.

Status
Findet planmäßig statt
Fokus

Im Mai findet das 15 nach 11 Vorlesen im 1. OG beim roten Sofa statt. Folgende Termine könnt ihr euch notieren:

📖 Am 04.05.26 lesen Dietrich Boehme "Das Damengambit" von Walter Tevis.

Waisenkind gegen Weltmeister – Großes Schach

Mit acht entdeckt Beth Harmon im Waisenhaus zwei Möglichkeiten, der harten Realität zu entfliehen: die grünen Beruhigungspillen, die den Kindern täglich verabreicht werden. Und Schach. Das Mädchen ist ein Ausnahmetalent und gewinnt Turnier um Turnier, mit 16 spielt sie gegen lauter erwachsene Männer um die US-Meisterschaft. Ihr Weg führt steil nach oben, doch bei jedem Schritt droht der Abgrund von Sucht und Selbstzerstörung. Denn für Beth steht viel mehr auf dem Spiel als Sieg und Niederlage.

📖 Am 07.05.26 liest Andreas Müller "Alleinflug - Mein Leben" von Elly Beinhorn

Das Leben einer Flugpionierin

Die erste Frau, die um die Welt flog, erzählt ihr Leben. Elly Beinhorn machte mit 20 Jahren den Pilotenschein, mit 23 startete sie allein zu ihrem ersten Afrikaflug, der mit einer Notlandung und vier Tagen Fußmarsch durch die Sahara endete. 1932 gelang ihr die Weltumrundung im Alleinflug, 1936 überflog sie innerhalb von 24 Stunden drei Kontinente (Afrika, Asien und Europa). Sie war die erste Frau, die über den Atlantik flog. Diese Flugpionierin, die am 30. Mai 2007 ihren 100. Geburtstag feierte, berichtet aus ihrem aufregenden Leben.

📖 Am 18.05.26 liest Christine Kubik "Oh William" von Elizabeth Strout

»Über so vieles werden wir uns erst klar, wenn es zu spät ist.« 

Lucy Barton ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und Mutter zweier erwachsener Töchter. Frisch verwitwet versucht sie, das Leben in New York zu meistern. Da begegnet sie überraschend William wieder, ihrem ersten Ehemann. Obwohl sie neu geheiratet hatten, sind sie einander verbunden geblieben. Nun braucht William Lucys Hilfe und bittet sie um einen Gefallen.

📖 Am 21.05.26 liest Monika Lipke "Götter ohne Manieren" von Marie Phillips.

Unsterblich zu sein ist schwer.

Vor allem für die griechischen Götter im 21. Jahrhundert: Sie wohnen im Norden Londons unter einem Dach mit zu vielen Geschwistern und zu wenig warmem Wasser und verdingen sich mit den unmöglichsten Beschäftigungen. Artemis, die Göttin der Jagd, führt Hunde aus, Aphrodite, die Göttin der Liebe, bietet Telefonsex an, und Apoll, der Sonnengott, moderiert eine Fernsehshow. Da kann einem die Ewigkeit schon lang werden! Doch dann holt Artemis eine Putzfrau ins Haus, und plötzlich steht die Götterwelt Kopf.

📖 Am 28.05.26 Hiltrud Althaus "Hollywood an der Leine" hsg. von Sven Schreivogel u.a.

Film in Göttingen

In den 1950er-Jahren war Göttingen ein bedeutendes Zentrum des deutschen Nachkriegsfilms. Das am 21. August 1948 eröffnete Filmatelier – ein umgebauter Flugzeughangar – galt damals als modernster Studiokomplex Deutschlands. Bis 1961 wurden hier rund 100 Spielfilme hergestellt, darunter die Antikriegs-Filmklassiker „Hunde, wollt Ihr ewig leben?“ und „Nacht fiel über Gotenhafen“ sowie zahlreiche Heinz-Erhardt-Komödien. 

Das Filmbüro Göttingen kümmert sich neben der Aufarbeitung der Göttinger Filmgeschichte auch um die Wiederbelebung des früheren Filmzentrums und die Vermarktung der Filmlandschaft Südniedersachsen – mit dem Ziel, TV-Produktionen hierher zu holen und eine professionelle Infrastruktur zu schaffen. Fünf Jahre lang (2018–2023) war Göttingen „Tatort“-Stadt des Norddeutschen Rundfunks, bis der Rückzug nach Hannover verkündet wurde. 
Damals war die Filmstadt Göttingen nur möglich, weil unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs allgemeine Aufbruchsstimmung herrschte und die Stadt weitestgehend unzerstört geblieben ist. Es gab Infrastruktur, auf deren Grundlage man – im Gegensatz zu anderen Städten, vor allem den traditionellen Filmmetropolen Berlin und München – schnell wieder aufbauen konnte. 
Dieses Buchprojekt will die 75-jährige Filmgeschichte Göttingens beschreiben. Dazu gehört aber nicht nur ein Blick auf die „gute, alte Zeit“ mit Atelier und weiterer Infrastruktur. Vielmehr umfasst das Buch auch weitere Bereiche rund ums Thema „Film in Göttingen“ und wagt sogar einen Blick in die Zukunft.



Lasst euch die Geschichten nicht entgehen und setzt euch zum roten Sofa dazu.
Die Teilnahme ist kostenlos, ohne Voranmeldung und solange der Platz reicht.

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Text: 🦡

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Stadtbibliothek Göttingen
Thomas-Buergenthal-Haus
Gotmarstr. 8
37073 Göttingen
Deutschland

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