Welche Kultur braucht es in diesen Zeiten? Gilt es, wie einst das Orchester auf der Titanic, die Stimmung bis zum Untergang hoch zu halten? Oder erinnern wir – als wäre es ein Kompass in stürmischer See – in Liedern und Gedichten an wichtige Stationen unserer Geschichte und wagen es, neue Utopien zu denken und zu träumen?
Mit Cello, Akkordeon und zwei Gitarren schaffen „Die Grenzgänger“ einen mitreißenden und modernen Klang, mischen Lieder aus dem Rinnstein und vergessene Perlen literarischer Salons und Theaterbühnen zu einer eigenständigen Musik zwischen Schubert und Tom Waits, Bertolt Brecht & Bob Marley.
Michael Zachcial (Gesang, Gitarre), Frederic Drobnjak (Gitarre), Felix Kroll (Akkordeon) und Annette Rettich (Cello)
In der aktuellen Besetzung klingen die Grenzgänger so druckvoll und virtuos wie selten, Frederic Drobnjak spielt an der Gitarre im Stile eines Django Reinhardt groß auf, Felix Kroll zaubert am Akkordeon ein ganzes Orchester auf die Bühne, Annette Rettich berührt am Cello und verschmilzt mit der Stimme von Michael Zachcial, der auf unverwechselbare Art unsere Geschichte und die alten Lieder mit dem Hier und Jetzt verbindet.
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