Eine musikalische Komödie aus dem Warschauer Ghetto von Jerzy Jurandot. In der Übersetzung von Klaus Berg.
Komödie im Ghetto? Mit Musik von Klezmer bis Tango?
Ja, einmal lachen, die elenden Lebensumstände vergessen! Amüsieren wir uns auch!
Da sind zwei frisch verheiratete Paare in der Hoffnung, ein Zuhause, ein Nest für ihre Liebe ergattert zu haben.
Zwei Paare, ein Kaktus, eine sprechende Büste - zusammengepfercht in einem kleinen Zimmer - das kann nur Ärger geben: Streit - Liebe über Kreuz - Unglück... Aber Heiraten ist eine Seuche, und so gibt es am Ende vier glückliche Paare.
Dieses Stück von Jerzy Jurandot, diese Komödie mit viel Musik wurde real im Theater Femina im Warschauer Ghetto geschrieben und 1942, kurz vor der brutalen Räumung, uraufgeführt.
Der bekannte Autor David Safier entdeckte die unbekannte Komödie bei seinen Recherchen zu seinem Roman '28 Tage lang' und verarbeitete das Stück inhaltlich zu seinem Roman 'Die Liebe sucht ein Zimmer'. Katharina Thalbach und David Safier stellten das Buch erfolgreich u.a. beim Göttinger Literaturherbst im Oktober 2025 vor.
Jetzt kommt das Stück als Gastspiel in der Regie von Gabi Davidsmeyer und Andrea Stanze auf die ThOP-Bühne.
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