Nach einem grandiosen Konzert in der Einbecker Brauerei zur Stadtpartie 2022 mit ‚Paddy goes to Holyhead‘ kommt der Sänger Deutschlands bekanntester Irish-Folk-Band Paddy Schmidt am Samstag, den 18.01.2025, für ein Solo-Konzert ins NEU-DELI Einbeck. Der Mann mit dem Gespür für die irische Musik und der rauen Whiskystimme spielt ein abendfüllendes Konzert mit eigenen Liedern und Adaptionen kraftvoller Songs aus dem Bereich Folk, Rock und Pop.
„Ein Mann, eine Gitarre, eine Bühne und viele Mundharmonikas" könnte der Titel des Konzerts lauten, denn der Folkmusiker hat sich mit seiner Interpretation der keltischen Mundharmonika einen Namen gemacht. Sie ermöglicht es dem Spieler mit neuen Techniken auch die schwierigen Passagen der schnellen und triolischen Ornamentik keltischer Musikwerke – insbesondere der Jigs und Reels – zu modulieren. Insgesamt 7 Mundharmonikas werden abwechselnd zum Gesang eingesetzt und vertonen sowohl schwungvolle als auch melancholische Lieder.
Der weitgereiste Profimusiker ist bekannt dafür, dass er zu fast jedem Lied eine kleine Geschichte erzählen kann. Welche Geschichte hinter „Whiskey in the jar“, seinem Song „Japanese Rock And Roll Band“ steht oder dem Unterschied zwischen Irischen und schottischen Liebesliedern ist, das kann man nur live erfahren.
Im Juni 2012 fuhr Paddy auf seiner Harley-Davidson zum Nordkap auf die Nordspitze Europas um sein nördlichstes Konzert aller Zeiten zu zelebrieren. Es darf auch auf Anekdoten von diesem außergewöhnlichen Reise gehofft werden, die in seinem Buch „Far Away – Mit der Harley zum Nordkap“ festgehalten sind.
Um dem Abend abzurunden, bietet das ehrenamtliche Team des NEU-Deli Bierspezialitäten an, die sowohl Ihm, als auch Ihr schmecken werden.
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Einen mitreißenden Auftritt lieferte am Freitagabend der Sänger und Gitarrist Paddy Schmidt beim Konzert des Kulturforums Köllertal im Bahnhof Püttlingen. Was der Künstler da alleine mit Gitarre, Mundharmonika und Stimme fabrizierte, das war schon ganz große Klasse. Da bedauerten einige der vielen Zuschauer im vollen und ausverkauften Bahnhof lediglich, dass sie dem dargebotenen Irish Folk am Tisch sitzend genießen mussten, sie hätten lieber zu den meist schwungvollen Melodien getanzt.
Seine eigenen Songs handeln meist von Fernweh – z.B. „Far away“, „Tales of never ending days“ – und von Reisen – z.B. „Roll on restless rider“. Paddy erzählt hier von seiner Liebe zum Motorradfahren, von seiner Motorradtour zum Nordcap und der inspirierenden Einsamkeit in der skandinavischen Natur. Ein weiteres häufiges Thema seiner eigenen Lieder sind Geschichten, die in Irland spielen oder mit Irland zu tun haben. Hierzu zählen seine Songs „The Titanic“ und „Bound around“.
Die für diesen Abend von Paddy ausgewählten irischen Songs widmen sich häufig dem Thema der Emigration, ein leider weltweit wieder sehr aktuelles Thema.
Nach dem Stimmen der Gitarre – »Sie ist etwas verstimmt, aber daran hört ihr, dass das kein Playback ist« – nahm er die Zuhörer mit auf eine Reise über die Grüne Insel, mit »Red is the rose« Richtung Loch Lomond, in die »Dirty old town« sowie in die irische (Kultur-)Geschichte: Nicht James Joyce, dessen »Ulysses« er nie verstanden habe, sondern William Butler Yates habe den Nobelpreis für Literatur erhalten, und er erinnerte mit »Down by the Sally gardens« an ihn.
Der Frontmann der Band „Paddy goes to Holyhead“ begeisterte mit seinem Gespür für die irische Musik und mit seiner rauen Stimme. Zwischendurch konnten die Besucher natürlich das eine oder andere Bier trinken und den Abend genießen, für den die Organisatoren eine rundum gelungene Bilanz zogen.
Selbst für den jungen Braumeister Sebastian Mahrt, der während des Konzerts seine Arbeit in Schaltzentrale und Sudhaus hatten und den Brauprozess natürlich nicht unterbrechen konnte, war das Premierenkonzert eine Abwechslung am Arbeitsplatz und ein Volltreffer, wie er anschließend berichtete.
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