Mit unserem Lebensstil bestimmen wir den Verbrauch an Ressourcen und die Belastung der Umwelt. Durch globale Lieferketten wirkt das hiesige Konsumverhalten auch auf die Verletzung von Menschen- und Arbeitsrechten in anderen Teilen der Welt. Die schon über Jahrzehnte andauernde Übernutzung
natürlicher Ressourcen hat inzwischen unübersehbare Folgen. In diesem Jahr hatte Deutschland bereits am 10. Mai alle Ressourcen verbraucht, die innerhalb eines Jahres wieder regenerieren könnten. Das Verbrauchsniveau von Deutschland ist also viel zu hoch.
Immer mehr Menschen suchen daher nach Wegen zu einem nachhaltigeren Konsum, bei dem Ressourcen gespart und geschont und Sozialstandards eingehalten werden. In einigen Bereichen des Alltagskonsums gibt es bereits Alternativen, erkennbar an ökologischen und sozialen Siegeln. Auch Prinzipien wie das Teilen von Produkten und das Wiederverwenden verbreiten sich. Wir unternehmen einen Stadtrundgang zu Geschäften in der Göttinger Innenstadt und lernen unterschiedliche Aspekte für nachhaltigeres Konsumverhalten in den Bereichen Lebensmittel, Bekleidung und Gastronomie kennen.
Referent*innen: Knut Heidemann, Weltladencafé und Stephanie Schell, Energieagentur Region Göttingen
Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Fairen Woche vom 11. – 25.9.2026.
Anmeldung an goettingen@bw-verdi.de
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