Wie recherchiert man die Beteiligung von Familien­mitgliedern am National­sozialismus?

Diese Online-Veranstaltung will dazu anregen, sich mit der NS-Vergangen­heit der eigenen Familie auseinander zu setzen. Sie bietet einen umfassenden und systematischen Einstieg in Archiv­recherche und weitere Möglich­keiten der Nach­forschungen.

Kolportierte Anekdoten über den „Onkel bei der Wehrmacht“ und Sätze wie „Oma war immer gegen Hitler“ kennen die meisten. Aber immer mehr Menschen möchten den tradierten Anekdoten und Legenden auf den Grund gehen und heraus­finden, ob und wie sich Familien­mitglieder konkret am National­sozialismus beteiligt hatten.

Nicht zuletzt durch den seit Kurzem nieder­schwelligen Zugang zu den NSDAP-Mitglieds­karteien erreichte das Thema eine breite Öffentlich­keit. Um ein umfassenderes Bild zu erlangen sind weitere Recherchen erforderlich. Die Zeit für solche Recherchen ist günstig, denn heute lassen sich Werde­gänge verwandter Personen im National­sozialismus oft detailliert nach­voll­ziehen und belegen.

Eine wichtige Quelle sind Archive, Dokumente aus der NS-Zeit sind heute meist gut zugänglich. In den vergangenen zwei Jahr­zehnten entstanden viele Gedenk­stätten und Museen im In- und Ausland zur Dokumentation von NS-Verbrechen, deren Opfer und von Wider­stand. Lokal­historiker*­innen vor Ort haben viele Informationen zusammen­getragen. Eine weitere wichtige Quelle sind Zeitzeug*­innen im Ausland. Noch hat man Gelegen­heit, sie zu fragen. Auch das Internet ist zur Fund­grube für historische Informationen geworden.

Online-Veranstaltung, der Link wird nach Anmeldung unter mail@ns-familien-geschichte.de zugesandt.

Veranstaltet von NS-Familien-Geschichte e.V.

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