Anlässlich der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Seesen stellt Museumsleiter Dirk Stroschein ein weiteres Objekt seiner Sammlung vor: die Magneto-Kusspuppen.
Was ist das?
Zwei magnetische Spielzeugfiguren der Seesener Spielzeugfirma Magneto.
Warum ist sie für dich persönlich als Museumsleitung ein besonderes Objekt?
Es handelt sich im doppelten Sinn um „Spielzeug mit besonderer Anziehungskraft“. Die verblüffenden Ideen und Effekte der magnetischen Kusspuppen, Ballerinas, Tierfiguren oder Rennwagen aus den 1950er und 1960er Jahren waren innovativ und weltweit erfolgreich und sind zeitlos attraktiv auch für die heutige Kindergeneration geblieben, was sich immer dann zeigt, wenn wir einige Exemplare zum „Ausprobieren“ aus den Vitrinen und der Sammlung herausholen.
Was erzählt das Objekt über Südniedersachsen?
Die Geschichte(n) um den Spielzeughersteller Magneto sind bis heute im Gedächtnis der Bevölkerung mit vielfältigen und schillernden Erinnerungen verankert. Magneto war das, was man heute einen „Hidden Champion“ nennen würde, und zeigt, dass Kreativität und Unternehmergeist ihre Wurzeln auch in der Provinz haben und Wirkung über das lokale und regionale Umfeld hinaus entfalten können: Von Seesen in die Welt!
Wie kam es ins Museum?
Verschiedene Spielzeuge der Firma Magneto kamen nach einem Aufruf anlässlich einer Sonderausstellung und im Rahmen von Zeitzeugeninterviews ins Museum.
Wo kann man es sehen?
Einzelne Stücke sind in unserer Dauerausstellung zur Stadtgeschichte zu sehen; andere können in unserer „Kinderecke“ oder zu besonderen Gelegenheiten selbst ausprobiert werden. Seit dem 1. Advent ist im Städtischen Museem Seesen eine neue Sonderausstellung zu dem Magneto-Spielzeug aus Seesen zu sehen, die bis zum 30.6.2026 gezeigt wird.
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