Genien und Gestirne – Musik zwischen Himmel und Erde

Das Programm
Robert Schumann (1810-1856): Nachtlied op. 108
Johannes Brahms (1833-1897): Schicksalslied op. 54
Gustav Holst (1874-1934): Die Planeten op. 32
Die Mitwirkenden
Niedersächsisches Jugendsinfonieorchester
Landesjugendchor Niedersachsen
Ehemalige des Landesjugendchores Niedersachsen
Künstlerische Leitung: Benjamin Reiners, Jörg Straube
Zum ersten Mal seit 2021 musizieren Niedersachsens Landesjugendorchester (NJO) und Landesjugendchor (LJC) gemeinsam: 75 Musiker:innen des NJO und ein großer Chor aus aktuellen und ehemaligen Sänger:innen des LJC proben in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel. In Hannover (17.10.2025), Osterode (18.10.2025) und Braunschweig (19.10.2025) wird das groß besetzte Programm der Öffentlichkeit präsentiert. Unter dem Titel „Genien und Gestirne“ erklingt Musik zwischen Himmel und Erde, von Robert Schumann, Johannes Brahms und Gustav Holst.
In seiner berühmten, klangprächtigen Orchestersuite „Die Planeten“ für großes Orchester widmet der englische Komponist Gustav Holst jedem der seinerzeit bekannten Planeten einen Satz: Mars, der Kriegsbringer; Venus, die Friedensbringerin; Merkur, der geflügelte Bote; Jupiter, der Bringer der Fröhlichkeit; Saturn, der Bringer des Alters; Uranus, der Magier und Neptun, der Mystiker (unter Beteiligung eines sechsstimmigen Frauenchores). Nur der Heimatplanet Erde bleibt bei Holst unvertont – diese Lücke füllt die chorsinfonische erste Programmhälfte, mit Robert Schumanns „Nachtlied“ und Johannes Brahms‘ „Schicksalslied“. Schumann vertont ein Gedicht von Friedrich Hebbel als farbenreiche Ode an die „quellende, schwellende Nacht, voll von Lichtern und Sternen“. Johannes Brahms antwortet musikalisch auf „Hyperions Schicksalslied“ von Friedrich Hölderlin, das die „seligen Genien“ in „glänzenden Götterlüften“ den „leidenden Menschen“ gegenüberstellt, denen „gegeben ist, auf keiner Stätte zu ruhn“.
Mit Benjamin Reiners konnte ein gleichermaßen erfahrener wie charismatischer Dirigent gewonnen werden, der als langjähriger Kapellmeister (Hannover, Mannheim) und Chefdirigent (Kiel, Chemnitz) viel Orchestererfahrung mitbringt, als studierter Kirchenmusiker und Operndirigent aber auch einen engen Bezug zur Vokalmusik hat. Mit der Choreinstudierung wird der langjährige künstlerische Berater des LJC, Jörg Straube, betraut. Gemeinsam haben sie ein für Mitwirkende wie Publikum attraktives und mitreißendes Programm zusammengestellt.

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