Am Beispiel von musikalischen Jugendsubkulturen werden politische und gesellschaftliche Realitäten in der DDR nachvollzogen. Die Vielfalt der Jugendbewegungen wird anhand ausgewählter Beispiele (Blueser, Punks, Hip Hopper etc.) illustriert. In Gruppenarbeiten setzen sich die Jugendlichen mit unterschiedlichen (politischen) Einstellungen, äußerlich-modischen Abgrenzungsformen und Reaktionen seitens des Staates auseinander. Sie arbeiten dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und gehen auf Biographien und Lieder einiger Musiker (Renft, Pankow, Die Skeptiker) ein. Staatliche Kriminalisierung und Vereinnahmung verdeutlichen das Verhältnis von kulturellen Freiräumen und staatlichen Kontrollansprüchen in einer Diktatur.
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