Verfolgung, Enteignung – Bestrafung, Entschädigung. Eine Täter-Opfer-Geschichte aus zwei deutschen Rechtssystemen

Buchlesung mit Rechtsanwalt Tillmann Krach

Status
Findet planmäßig statt
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Das kleine Anwesen der drei jüdischen Geschwister Koch im rheinhessischen Alzey wird 1941 von der Gemeinde enteignet. Bertha Koch klagt vor Gericht auf höhere Entschädigung, doch im Oktober 1941 fordert der Alzeyer Bürgermeister in einem Brief an die Gestapo ihren „Abtransport nach dem Osten“; daraufhin wird sie 1942 deportiert und ermordet. Ihr Sohn, Hans Franken, überlebt versteckt in Berlin. Er bemüht sich ab 1946 um Restitution des Elternhauses und einen Strafprozess gegen die Verantwortlichen. Der Strafprozess beschäftigt mehrere Gerichte und endet im April 1953 mit einer Einstellung. Hans Franken kämpft bis 1962 um „Wiedergutmachung“.

Veranstaltet von der GCJZ Göttingen.

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Holbornsches Haus
Rote Straße 34
37073 Göttingen
Deutschland

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Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme des Lagerkomplexes Auschwitz: Zu sehen ist eine lange, von einem zentralen Wachturm überragte Gebäudezeile mit einem großen Tordurchgang. Entlang der Gebäude verläuft eine Mauer mit mehreren Fenstern und Eingängen. Im Vordergrund liegt Schnee.

Gedenken an die Opfer des National­sozialismus - Eine Veranstaltungs­­reihe in Göttingen

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Diese Veranstaltungs­reihe ist seit 1997 dem Gedenken an die Opfer des National­sozialismus gewidmet. Sie dürfen nicht vergessen werden. In den Konzentrationslagern bündelte sich die national­sozialistische Politik der Verfolgung, Entrechtung, Entwürdigung und systematischen Ermordung von Millionen...

Landkreise Göttingen und Northeim

Veranstalter:in

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