Das kleine Anwesen der drei jüdischen Geschwister Koch im rheinhessischen Alzey wird 1941 von der Gemeinde enteignet. Bertha Koch klagt vor Gericht auf höhere Entschädigung, doch im Oktober 1941 fordert der Alzeyer Bürgermeister in einem Brief an die Gestapo ihren „Abtransport nach dem Osten“; daraufhin wird sie 1942 deportiert und ermordet. Ihr Sohn, Hans Franken, überlebt versteckt in Berlin. Er bemüht sich ab 1946 um Restitution des Elternhauses und einen Strafprozess gegen die Verantwortlichen. Der Strafprozess beschäftigt mehrere Gerichte und endet im April 1953 mit einer Einstellung. Hans Franken kämpft bis 1962 um „Wiedergutmachung“.
Veranstaltet von der GCJZ Göttingen.
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