Das Programm „Museumskoffer“ kombiniert spielerische, die Neugier weckende Elemente mit einer aktiven und intensiven historischen Auseinandersetzung. Es versetzt die Jugendlichen in die Rolle von Geschichtsforscher*innen, die der Bedeutung verschiedener Fundstücke zur NS-Zwangsarbeit mithilfe der Ausstellung auf die Spur kommen. Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung werden die Teilnehmer*innen in Kleingruppen aufgeteilt, die jeweils einen von zehn verschiedenen Museumskoffern erforschen. Darin finden sie Fotos und Dokumente, aber auch dreidimensionale Objekte, die symbolisch auf ein Thema hindeuten, wie etwa Holzschuhe, ein Getreidesack oder eine Viehpeitsche.
Mit Hilfe eines als Karte gestalteten Ausstellungswegweiser ermitteln die Jugendlichen, was es mit diesen Dingen auf sich hat, und nutzen dabei alle Elemente der Ausstellung, einschließlich der Zeitzeug*innen-Interviews. An Spielkarten erinnernde „Aktionskarten" mit Fragen helfen ihnen dabei, das Erforschte zu strukturieren. Am Ende präsentiert jede Kleingruppe ihre Ergebnisse. Der gesamte Prozess wird von Mitarbeiter*innen der Ausstellung pädagogisch begleitet. Da die Aufgaben durchaus anspruchsvoll sind, sollten die Teilnehmer*innen nicht zu jung sein und nach Möglichkeit historische Vorkenntnisse mitbringen.
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Historische Vorkenntnisse: erwünscht
Der Workshop kann zeitlich angepasst werden.
Kosten: 60 € pro Gruppe (inkl. einem Ausstellungskatalog pro Person)
Alle Gruppen erhalten eine Einführung in die Ausstellung | ca. 10 Minuten.
Für Schulklassen und Jugendgruppen ist eine Anmeldung vor dem Besuch der Ausstellung erforderlich!
Bitte per Mail an info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonisch unter 0551 / 29 34 69 01
https://zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu/de/ausstellung-vor-ort/angebot…
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