Seit 75 Jahren kommen Menschen aus unterschiedlichen Ländern im Grenzdurchgangslager Friedland an. Die meisten haben ihre Heimat nicht freiwillig verlassen. Für alle geht es hier um Abschied, Ankunft und Neubeginn.
Warum mussten Menschen fliehen, wurden vertrieben oder entschieden sich zur Ausreise? Was haben sie unterwegs erlebt und wie wurden sie im Lager Friedland oder später von ihren deutschen Nachbarn empfangen? In Kleingruppen beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit den Geschichten von Menschen, die in der Nachkriegszeit, den 1980er und 90er Jahren oder auch seit 2015 in Friedland angekommen sind. Die Ergebnisse werden anschließend bei einem gemeinsam Rundgang in der Gruppe präsentiert, ergänzt und besprochen.
Der auf das Lernniveau der Klassen 8 bis 10 abgestimmte Workshop adressiert Schüler*innen aller Schulformen und ist zudem für Integrationsklassen mit unterschiedlichen sprachlichen und kognitiven Voraussetzungen geeignet. Dazu können die Inhalte entsprechend angepasst und anschauliche Zugänge zu den historischen und aktuellen Entwicklungen über individuelle Biografien geboten werden. Altersgerechte und aktivierende Selbsterkundungsphasen sollen die Schüler*innen zu selbständiger Arbeit und kritischer Reflexion motivieren.
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Arbeitsweise: Gruppenarbeit, Präsentation, dialogische Führung
Fächerbezug: KC Geschichte für die Sekundarstufe I
Mögliche Ergänzungen: Rundgang um das Grenzdurchgangslager, Gespräche mit caritativen Institutionen vor Ort, Zeitzeugengespräch
Sie haben noch Fragen, möchten einen Termin buchen oder sich zunächst beraten lassen? Kontaktieren Sie uns gern!
Angela Steinhardt
Tel.: 05504/8056-204
bildung@museum-friedland.de
https://www.museum-friedland.de/bildung/vermittlungsangebote-fuer-schul…
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