In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die in den Jahren 1869 bis 1874 errichtete Göttinger Synagoge angezündet und vollkommen zerstört. Danach durchkämmten gegen Mitternacht Rollkommandos aus SS-Leuten die Stadt auf der Suche nach jüdischen Bürger*innen. Sie drangen in Wohnhäuser ein, zerschlugen Mobiliar und Einrichtungsgegenstände und misshandelten Bewohner*innen.
Die etwa 90-minütige Führung mit Anette Neugebauer geht durch einige Innenstadtstraßen, in denen jüdische Familien in dieser Nacht terrorisiert wurden. Während der Führung wird auch auf einige der Täter und die Rolle des damaligen Oberbürgermeisters Albert Gnade eingegangen. Die Führung endet am Synagogenmahnmal.
Veranstaltet von der GCJZ Göttingen.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus - Eine Veranstaltungsreihe in Göttingen".
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